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»Kunst ist nicht, was du siehst, sondern was du andere sehen lässt.«  – Edgar Degas

Aktmodell

Den eigenen Körper als Kunstwerk präsentieren

Hast du jemals darüber nachgedacht, wie Künstler die menschliche Form sehen? Welche Linien und Kurven ziehen ihre Blicke an?

Dies ist deine Chance, die zentrale Figur in einem künstlerischen Prozess zu werden und dabei gleichzeitig deine eigene Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz zu fördern.

Aktmodel

Schwierigkeit

Hoch

Zeitbedarf

2-3 Stunden

Ort

Indoor

Kategorie

Interaktion

Einzeln

Aktmodell

Die Herausforderung

Melde dich als Aktmodell bei einer Kunsthochschule, Universität oder Volkshochschule in deiner Umgebung an. Im stillen Ambiente des Ateliers, umgeben von Künstlern und ihren Skizzenblöcken, wirst du dazu eingeladen, deinen Körper in seiner reinsten Form zu präsentieren.

Während du posierst, konzentriere dich auf die Empfindungen deines Körpers und die ruhige Energie des Raumes. Jeder Pinselstrich und jede Zeichnung zollt der Einzigartigkeit des menschlichen Körpers Tribut – deinem Körper. Lerne durch diese Erfahrung, dich selbst und deinen Körper in einem neuen Licht zu sehen und zu schätzen.

 

Wachstumschance

Wenn du als Aktmodell posierst, tauchst du in den kreativen Prozess der bildenden Kunst ein und spielst eine entscheidende Rolle in der künstlerischen Darstellung des menschlichen Körpers. Es geht jedoch über die bloße Teilnahme hinaus. Diese Erfahrung bietet dir die seltene Gelegenheit, deinen Körper aus den Augen derer zu sehen, die ihn zeichnen oder malen. Du kannst feststellen, dass das, was du vielleicht als »Unvollkommenheit« betrachtest, von anderen als einzigartiges und interessantes Detail gesehen wird.
Das Posieren in seiner reinsten Form erfordert zweifellos Mut und kann anfangs außerhalb deiner Komfortzone liegen. Aber indem du dich dieser Herausforderung stellst, gibst du dir die Chance, ein tieferes Gefühl von Selbstakzeptanz und Vertrauen in deinen eigenen Körper zu entwickeln. Es kann dich dazu ermutigen, deine körperliche Präsenz mehr zu schätzen und dich selbst ohne Vorbehalte oder Urteile zu akzeptieren. Es ist eine Reise der Selbstentdeckung und des Selbstvertrauens.

Hinweise

Tipps und Empfehlungen, um die Herausforderung sicher und sinnvoll zu meistern.

Reflexion
  • Wie hast du dich gefühlt, bevor, während und nach dem Posen?
  • Welche Gedanken kamen dir über deinen eigenen Körper?
  • Wie hat sich deine Selbstwahrnehmung nach der Erfahrung verändert?
  • Wie war die Reaktion der Künstler auf dich und deine Formen?
Gesundheitliche Hinweise
  • Achte darauf, Posen zu wählen, die für deinen Körper bequem sind und keine Schmerzen verursachen.
  • Solltest du dich zu einem Zeitpunkt unwohl oder respektlos behandelt fühlen, setze deine Grenzen und sprich mit dem Kursleiter.
Varianten

Fotografische Studie: Anstatt live in einem Klassenzimmer zu posieren, arbeite mit einem professionellen Fotografen zusammen, um eine Aktfotosession zu erstellen. Dies ermöglicht dir mehr Kontrolle über die Umgebung und kann eine weniger einschüchternde Einführung in die Kunst des Aktmodells sein.

Teilakt-Posieren: Wenn das vollständige Aktmodellieren zu weit außerhalb deiner Komfortzone liegt, könntest du als Teilaktmodell posieren, bei dem nur ein Teil deines Körpers, z. B. der Rücken oder die Beine, entblößt ist.

Tipps und Tricks
  • Achte darauf, bequeme Kleidung zu tragen, die leicht auszuziehen ist.
  • Informiere dich vorher über den Ablauf und stelle sicher, dass du dich in der Umgebung sicher und respektiert fühlst.
FAQ

Muss ich die ganze Zeit nackt sein?
Nein, oft gibt es Pausen und du kannst dich zwischen den Sitzungen anziehen.

Was, wenn ich mich schäme oder unwohl fühle?
Es ist natürlich, anfangs Nervosität oder Unsicherheit zu empfinden. Atme tief durch und erinnere dich daran, dass du Teil eines künstlerischen Prozesses bist.

Literaturempfehlungen

»Der nackte Mensch« von Desmond Morris
Ein klassisches Werk über die menschliche Körperlichkeit und ihre kulturelle und biologische Bedeutung.

»Körperglück: Wie wir uns wieder in unseren Körper verlieben« von Susanne Mierau
Mierau untersucht, wie gesellschaftliche Normen unsere Körperwahrnehmung beeinflussen und gibt Anregungen, wie man zu einem liebevollen Umgang mit dem eigenen Körper finden kann.

»Der Körper kennt den Weg: Trauma-Heilung und Persönlichkeitsentwicklung« von Dami Charf
Charf erläutert, wie traumatische Erlebnisse im Körper gespeichert werden und bietet Methoden zur Selbsthilfe und Heilung an.

»Körper, Psyche, Seele: Ein Weg zum inneren Gleichgewicht« von Dr. med. Harald Stossier
Ein tiefer Einblick in die Verbindung von Körper und Geist, mit einem Fokus auf das Erreichen inneren Gleichgewichts durch körperliche Bewusstheit.

»Mein Körper und ich – Freunde fürs Leben?« von Anja Förster und Peter Kreuz
Ein erfrischendes Buch über die komplizierte Beziehung, die viele von uns mit ihrem eigenen Körper haben, angereichert mit persönlichen Anekdoten und praktischen Tipps.

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Hintergrundwissen

Aktzeichnen hat eine lange Tradition in der Kunstgeschichte und dient als Grundlage für das Verständnis der menschlichen Form.

Die Rolle des Modells ist es nicht nur, still zu sitzen, sondern auch eine Verbindung zum Künstler und zum kreativen Prozess herzustellen.

Aktmodell zu sein kann therapeutische Vorteile haben, indem es das Körperbewusstsein fördert und hilft, Körperscham abzubauen.

Denke daran, dass dies eine Herausforderung ist, die weit außerhalb der Komfortzone vieler Menschen liegt. Es ist wichtig, sich der eigenen Grenzen und Gefühle bewusst zu sein und sicherzustellen, dass die Erfahrung in einem sicheren und respektvollen Umfeld stattfindet.

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